Nationalpark Wadi al Gamal in Ägypten
Ägypten ist bei deutschen Urlaubern immer noch ein sehr beliebtes und gern besuchtes Reiseland. Der Grund dafür ist sicherlich neben der Gastfreundschaft und dem guten Wetter auch das reichhaltige Programm an Sehenswürdigkeiten, welches den Touristen im Land der Pyramiden und Pharaonen erwartet.
Gerade in der jüngeren Vergangenheit machen aber nicht nur klassische Sehenswürdigkeiten wie Abu Simbel, die Pyramiden oder aber der Nil auf sich aufmerksam, sondern auch immer mehr die drei Nationalparks im Land. Dabei sticht vor allem der Wadi al Gamal Nationalpark besonders hervor.
Zum einen ist er mit 7450 km² der größte Park Ägyptens und zugleich der drittgrößte Nationalpark der Arabischen Wüste, und darüber hinaus besticht er auch mit zahlreichen ansässigen Tieren, die man sonst in diesen Breitengraden vergeblich sucht.
Geografisch gesehen befindet sich der Park in etwa 50 km südöstlich von Marsa Alam, und reicht von dort aus bis zum Roten Meer, was alleine schon unglaublich und unvorstellbar ist.
Aufgrund der Topgraphie, in welcher wirklich alles von Bergen, Hügeln bis hin zu Küstengebieten vorhanden ist, sind auch die unterschiedlichsten Tiere in diesem Gebiet heimisch geworden und können somit von den Besuchern beobachtet werden. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind sicherlich im hügligen Teil des Wadi al Gamal Nationalparks die Dorkasgazelle und der nubische Steinbock.
Bei beiden ist auch aufgrund ihrer Benennung schon ersichtlich, dass diese sich in Ägypten heimisch fühlen und dort angesiedelt sind. Zugleich finden sich aber auch, wenn man den Weg in Richtung Küste des Roten Meeres weitergeht, der afrikanische Wildesel ebenso, wie Schwärme der bekannten Weißaugenmöwe.
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